Wovon wir leben

Die Protagonistin Julia verliert durch einen einzigen Fehler ihren Job und wird krank:

In Gedanken ihre, sie pflegende, Mutter macht sie sich auf den Weg in die Heimat, ein aussterbendes Dorf irgendwo in Österreich. Nur um dort ihren hypochondrischen Vater alleine anzutreffen, der sich wiederum darauf eingestellt hat, dass seine Tochter sich nun um ihn kümmern wird.

Wovon wir leben, der Wert von Erwerbsarbeit, gefühlte Verantwortlichkeit und Nichtverantwortlichkeit für Care-Arbeit – das sind die Fragen des Romans.
Eine unbedingte Leseempfehlung für den ruhigen, nachdenklichen Roman der Preisträgerin des Ingeborg-Bachmann-Preises von 2019.

Lara Weissbach

Lara ist gelernte Buchhändlerin und studierte Psychologin. Die Hauptthemen in ihrer Arbeit als Psychologin sind übrigens Stressmanagement und Gesundheitsförderung. Sie ist ganz entschieden der Meinung, dass ein Besuch im Worthaus zum Wohlergehen und zur Stressbewältigung unserer Kunden erheblich beiträgt…

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