Wie leben geht

Mit Anfang 40 lebt Lennard eigentlich ein gutes Leben: Er hat eine Frau, die ihn liebt und ein Kind von ihm erwartet, einen sicheren Job, eine schöne Wohnung – und doch scheint immer etwas zu fehlen zum Glück. Er hadert und zweifelt – ist das wirklich das Leben, das er haben möchte? Könnte er umkehren? Und wollte er überhaupt einen Neuanfang?

Immer schon war Lennard derjenige der vier Geschwister, der an sich zweifelte und meinte, nicht zu genügen. Ängste und Unsicherheiten sind seit der Kindheit seine ständigen Begleiter.

„Wie leben geht“ – mehr Erzählung als Roman – liest sich wie ein innerer Monolog, bei dem Kindheit, Jugend und Gegenwart geschickt und fließend miteinander verwoben werden. Alex Dürer ist mit seinem Debüt ein kluges und berührendes Buch gelungen, das dazu anregt, auch uns selbst zu fragen, an welchem Punkt im Leben wir gerade stehen. Auch sprachlich ein absoluter Genuss!

Simone Neidlinger

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