In Anima gibt es nichts Wichtigeres als die Schicksalszeremonie, wo man seine wahre Liebe findet. Doch wer nicht mit einem Seelenverwandten verbunden wird, wird stattdessen an die Front geschickt. Die 19-jährige Schicksalsnovizin Kiana fiebert der Zeremonie voller Aufregung entgegen. Sie kann es kaum erwarten, ihren Seelenverwandten kennenzulernen. Nach der Zeremonie könnte sie nicht glücklicher sein: erfüllt von Liebe freut sie sich auf ein Leben mit ihrem Seelenverwandten. Doch in derselben Nacht verstirbt er, und Kiana wird an die Front geschickt. Dieses Schicksal will sie nicht akzeptieren. Notgedrungen schließt sie sich den Schicksalsbrechern Nevin und Tyron an und begibt sich auf einen gefährlichen Weg zur Schicksalshöhle, um ihr Seelenband neu zu knüpfen und ihr ursprüngliches Schicksal zurückzufordern. Dabei stößt sie auf dunkle Geheimnisse und beginnt, alles zu hinterfragen, was ihr bisher beigebracht wurde.
Von Anfang an hat mich die Geschichte gefesselt, von der Idee der verbundenen Seelenbänder bis hin zum magischen Schreibstil und dem spannenden Abenteuer. Es liest sich unglaublich gut, jede Emotion und jeder Gedanke ist greifbar. Die Charaktere sind liebevoll und durchweg sympathisch. Immer wieder gibt es witzige Momente, und der Cliffhanger am Ende macht sofort Lust, weiterzulesen.