Judith Hermann – „Wir hätten uns alles gesagt“, Lesung und Gespräch

Informationen


Eine Veranstaltung des Katechetischen Instituts des Bistums Aachen, des Instituts für Katholische Theologie der RWTH Aachen, der Walter Hasenclever-Gesellschaft und der Buchhandlung Das Worthaus; unter der Leitung von Dr. Alexander Schüller (Katech. Institut) mit Prof. Dr. Daniela Blum (RWTH Aachen University) und Axel Schneider (Vorsitzender der Walter Hasenclever-Gesellschaft).

Eintritt: 10,- €, Karten-Reservierung/-Kauf im Worthaus, bei Anmeldung von Schüler*innenkursen (Schüler*innen, Studierende und Auszubildende Eintritt frei) inkl. Begleitpersonen bitte wenden an: alexander.schueller@bistum-aachen.de

Judith Hermann gehört zu den bekanntesten und erfolgreichsten Autorinnen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Ihr Werk wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis.

Mit ihrer Erzählung „Sommerhaus später“ hat sich eine ganze Generation nordrheinwestfälischer Abiturient*innen intensiv beschäftigt. Im Sommer 2022 hat Judith Hermann unter dem Titel „Wir hätten uns alles gesagt“ ihre Frankfurter Poetikvorlesungen gehalten, die nun seit einem Jahr auch in Buchform (Judith Hermann: Wir hätten uns alles gesagt (Buch) – bei Buchhandlung Das Worthaus) vorliegen.

Darin gelingt es Judith Hermann in ihrem eigenen, unnachahmlichen Sound, von ihrer schwierigen Kindheit, ihrem depressiven Vater und ihrer eigenen Psychoanalyse zu erzählen und zugleich über den Prozess des Erzählens und die Notwendigkeit des Schweigens nachzudenken. „Ich schreibe über mich“, sagt sie. „Ich schreibe am eigenen Leben entlang, ein anderes Schreiben kenne ich nicht.“ Folgen Sie Judith Hermann bei ihrer Suche danach, was Schreiben und Leben verbindet.

( © Autorin Judith Hermann, Foto Andreas Reiberg)

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