Edith Holländer – Mutter von Anne Frank. Eine biografische Skizze. Bebilderter Vortrag von Hans-Jürgen Serwe

Informationen


Hans-Jürgen Serwe hat sich im Rahmen der 2024 erschienenen Festschrift „Viktoriaschule Aachen 1870–2020“ mit der Biografie von Edith Holländer beschäftigt. Am Mittwoch, dem 25. Februar 2026, stellt er bei uns im Worthaus in einem reich bebilderten Vortrag ihren Lebensweg vor und berichtet von seinen Recherchen. Die Veranstaltung findet von 19:30 bis 21:00 Uhr statt. Der Eintritt kostet 5€.

Edith Holländer (1900-1945), die Mutter von Anne Frank, wurde als jüngstes von vier Kindern des Kaufmanns Abraham Holländer und seiner Frau Rosa Stern in Aachen geboren. Sie besuchte das Lyzeum der Viktoriaschule an der Warmweiherstraße und galt als „ruhig, intelligent, fleißig und hilfsbereit“. Am 12. Mai 1925 heiratete sie in der Aachener Synagoge den elf Jahre älteren Bankierssohn Otto Frank. Das Paar zog nach Frankfurt, wo die beiden Töchter Anne und Margot geboren wurden. 1933 emigrierte die Familie nach Amsterdam und baute sich eine neue Existenz auf. 1942 tauchte die Familie dort unter, wurde aber 1944 verhaftet und deportiert. Wie ihre beiden Töchter Anne und Margot hat auch Edith die Shoah nicht überlebt. Sie starb entkräftet im Januar 1945 im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau.

 

Bildunterschrift: Klassenfoto 1915 in der Viktoriaschule. Edith Holländer in der Mitte, unten mit Halstuch.

© Foto: Schularchiv Viktoriaschule Aachen

Sarina Holtrup

Nach oben scrollen