Dr. phil. Kathi Beier im Philosophischen Salon auf Burg Frankenberg – Von Angst, Mut und Zivilcourage: Über die bleibende Bedeutung der Tapferkeit

Informationen


Die Veranstaltung ist Teil der Reihe „Philosophischer Salon auf der Burg“ Frankenberg der Frankenb(u)erger e.V. und des Institut Francais, geleitet wird sie von Heidemarie Bennent-Vahle und Alfred Hirsch.

Am 22. Oktober kommt Dr. phil. Kathi Beier auf die Burg Frankenberg in den Philosophischen Salon. Dr. phil. Kathi Beier lehrt an der Universität Bremen und leitet ein wissenschaftliches Netzwerk zur Philosophie der Charakterbildung.

Darum geht es: „Wenn Menschen etwas für gefährlich halten, fürchten sie sich – und das ist gut so. Denn wer Gefahren nicht ernst nimmt, kann durch sie umkommen. Zugleich ist es wichtig, sich von der Furcht nicht hemmen zu lassen, sondern genügend Mut aufzubringen, um der Gefahr zu begegnen. Denn wer seine Furcht nicht auch überwinden kann, wird wertvolle Ziele nicht erreichen. Tapferkeit gilt als die Tugend, die uns dazu disponiert, die Affekte Furcht und Mut so zu empfinden, dass gutes Handeln möglich ist. Lange Zeit zählte sie zu den Haupt- bzw. Kardinaltugenden. Heute jedoch wird sie ambivalent betrachtet. Angesichts neuartiger Technologien der Kriegführung und in zunehmend post-heroisch eingestellten Gesellschaften sehen viele in ihr kein erstrebenswertes Ideal mehr.
Der Vortrag erläutert die tugendethischen Grundlagen der Tapferkeit und fragt nach ihrer heutigen Relevanz. Welche Formen der Tapferkeit lassen sich unterscheiden? Ist Tapferkeit als Charaktereigenschaft obsolet geworden? Oder wird sie in der einen oder anderen Form gerade in Demokratien dringend gebraucht? Und schließlich: Wie wird man eigentlich tapfer?“

Mehr informationen und Anmeldung unter: www.burgfrankenberg.de.

Der Eintritt kostet 15€ (inklusive Getränk).

Wir werden mit einem Büchertisch vor Ort sein.

Der Einlass beginnt um 18:30 Uhr und die Veranstaltung um 19:00 Uhr.

 

Foto: ©Marlies Merrbach

Sarina Holtrup

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