Two Can Play

Viola und Jesse arbeiten bei rivalisierenden Spieleentwicklungsfirmen, die zusammen an einem Projekt arbeiten sollen. Viola weiß, dass Jesse sie nicht ausstehen kann, doch den Grund dafür kennt sie nicht. Bei ihrer ersten Begegnung, einem Bewerbungsgespräch bei der Firma, in der Jesse arbeitet, war er sogar richtig nett zu ihr. Sein Chef machte abfällige, sexistische Bemerkungen, woraufhin Jesse ihn zurechtwies. Nachdem Viola wütend den Raum verlassen hatte, entschuldigte er sich bei ihr für seinen Chef, hörte ihr zu, als sie sich über alles aufregte, und gab ihr sogar hilfreiche Tipps. Doch beim nächsten Treffen auf einer Veranstaltung war er plötzlich eiskalt zu ihr. Ein weiteres Problem ist, dass sich eigentlich niemand in den beiden Teams ausstehen kann, was die Zusammenarbeit zusätzlich erschwert. Um das zu ändern, fahren beide Teams für ein Teambuilding-Event auf einen Skiausflug, bei dem die Katastrophe eigentlich schon vorprogrammiert ist. Trotzdem will Viola alles dafür tun, dass die Zusammenarbeit funktioniert, denn das Videospiel, an dem sie arbeiten, basiert auf ihrer Lieblingsbuchreihe. Dabei stellt sich heraus, dass auch Jesse diese Reihe liebt. Vielleicht haben sie doch mehr gemeinsam, als sie denkt.

Ali Hazelwood hat es mal wieder geschafft, eine leichte Liebesgeschichte zu schreiben, durch die man nur so durchfliegt, die aber trotzdem ein ernstes Thema im Hintergrund hat. Es geht um eine Frau in einem männerdominierten Beruf, die sich behaupten muss. Dieses Mal ist es die Videospielindustrie, ein sehr interessantes und spannendes Thema. Die Charaktere sind sehr sympathisch und liebenswert, die Geschichte hat viel Humor und eignet sich perfekt für zwischendurch.

Sarina Holtrup

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