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Lesung mit Johannes Kram | Dienstag 21.05.2019 – 19:30 Uhr

Lesung und Diskussion mit JOHANNES KRAM (nollendorfblog, Berlin)

„ICH HAB JA NICHTS  GEGEN SCHWULE, ABER … DIE SCHRECKLICH NETTE HOMOPHOBIE  IN DER MITTE DER GESELLSCHAFT“

Kurzbeschreibung:


Der Sound der neuen Homophobie klingt nicht böse, sondern nett. Schrecklich nett. Er greift Homosexuelle nicht offensiv an, aber unterstellt ihnen eine gemeinsame Agenda, die in Gestalt einer ominösen Homolobby Sonderrechte durchsetzen möchte. Man hat ja nichts gegen Homosexuelle, aber … Die neue Homophobie ist nicht das Problem dumpfer Stammtische. Sie schwelt hinüber zu den Orten des linksintellektuellen Milieus bis hin zu den Grünen. Sie findet sich im Feuilleton, am Theater, im politischen Kabarett. Im Prinzip ist die neue Homophobie natürlich die alte. Neu ist, dass es sich um eine Homosexuellenfeindlichkeit handelt, die auf ihrer Homosexuellenfreundlichkeit beharrt. Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber … ist ein Buch für Heteros und Homos, eines das Brücken schlägt, aber auch konstruktiven Streit provoziert. Johannes Kram ist überzeugt: Wenn Heterosexuelle Homophobie nicht reflexhaft von sich weisen, sondern sich mit der strukturellen, gesellschaftlichen, aber auch mit der versteckten individuellen beschäftigen, könnten sie eine Menge über sich selbst und die Verfasstheit unserer Gesellschaft lernen.

Eine Veranstaltung der SPD Aachen | Arbeitsgemeinschaft QUEER

Der Eintritt ist frei. | Maximal 40 Personen finden im Worthaus einen Platz. Wir bitten um Ihre Anmeldung unter 0241 4633 2202